20. bis 28. September 2008
Thema: Stimme..stimmt..Stimmen..

• Klassik • Specials • Ethno- und Volksmusik • Jazz / Rock / Pop

 
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Schubertiade
Die SCHÖNE MÜLLERIN
Liederzyklus von Franz Schubert (1797-1828), op. 25, D795

Der junge Müllersgeselle erlebt seine erste Liebe,

wird zwischen Sehnsucht und Enttäuschung, Erfüllung und Ablehnung hin und her gerissen. Mit diesem bedeutenden und romantischen Liedzyklus der musikalischen Weltliteratur wagen sich die beiden jungen Künstler in die unendliche Intimität des Liedgesangs.

„Ei willkommen, süßer Mühlengesang!"

Mit Wilhelm Müllers eigener Zeile läßt sich jede Aufführung der „Schönen Müllerin" trefflich anpreisen. Das helle, klare und kernige - fast möchte man sagen: kerngesunde - Timbre, in dem Christian Jott Jenny Schuberts bekanntesten Liedzyklus angeht, hat bis jetzt seinen einzigartigen Reiz nicht verloren. Vermutlich fühlt sich der helvetische Jungtenor diesem Zyklus besonders verbunden. Denn Jenny, ebenso wie sein Klavierpartner Edward Rushton, ist bekennender Waldhorn-, Wein- und Jagdliebhaber. Die beiden treffen hier auf (ironisch grundierte) «hinterlassene Papiere eines reisenden Waldhornisten».
Auf einzigartige Art verknüpft dieser das herbe Naturell des romantischen Naturburschen mit der durchwühlten Seelenlandschaft des heißblütig, stolz, sodann eifersüchtig und schliesslich resignierend Liebenden, dem nur der Freitod bleibt. Was will man mehr?

 
Der Tenor Christian Jott Jenny wurde 1980 geboren und startete seine musikalische Karriere im Alter von 6 Jahren als Zürcher Sängerknabe.

Schon als Gymnasiast studierte er an der Zürcher Hochschule für Musik & Theater Gesang und Schauspiel bei Prof. Daniel Fueter und Kurt Huber und gründete seine erste Jazzband, wo er Klavier spielte. Der Schweizer Jazzpapst George Gruntz wurde sein erster und wichtigster musikalischer Mentor in seinen jungen Jahren.

Dank eines Stipendiums zog es ihn im Jahr 2000 nach Berlin, wo er an der renommierten Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler’ bei Tenor Reiner Goldberg im Hauptfach studiert, dazu Liedinterpretation u.a. bei Prof. Wolfram Rieger, Prof. Scot Weir und Prof. Christoph Prégardien sowie Prof. Hartmut Höll, wo er in seiner Meisterklasse studierte.

 

Edward Rushton wurde 1972 in Norwich, England, geboren.

Er besuchte die Chetham's School of Music in Manchester und die Universität Cambridge, wo er Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Komposition (bei Robin Holloway) studierte. Seinen Magister machte Rushton an der Royal Scottish Academy of Music and Drama bei James MacMillan und schloss mit Auszeichnung ab. Ferner nahm er Meisterklassen bei Sir Peter Maxwell Davies, Judith Weir, Magnus Lindberg und Colin Matthews. Im Moment lebt und arbeitet er in Zürich als Komponist und Liedbegleiter.

 

Ticketpreise
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahr CHF 10.-
Lehrlinge und Studenten mit Ausweis CHF 20.-
Erwachsene CHF 30.-
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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