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Freitag,
17.8.2007
20.00 Uhr
Eröffnungsgala/
Klassik |
Ensemble “CORONA”
Leitung: Armin Brunner
Sprecherin:
Katharina von Bock |
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Samstag, 18.8.2007
19.30 Uhr
Spezial / Rock / Pop |
Gölä |
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Sonntag, 19.8.2007
11.00 Uhr
Brunchkonzert mit
ökumenischem
Gottesdienst |
Cäcilienchor mit
Instrumentalensemble
Brunch ab 9.30 Uhr |
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Sonntag, 19.8.2007
17.00 Uhr
Jazz |
Daniel Schnyder &
Friends |
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Montag,
20.8.2007
18.00 Uhr
Klavierrezital |
Patricio Mazzola |
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Montag, 20.8.2007
20.00 Uhr
Crossover |
Ensemble Scherzo
aus Russland |
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Dienstag, 21.8.2007
20.00 Uhr
Spezial/Kammermusik |
Carmina Quartett mit
Noëmi Nadelmann |
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Mittwoch, 22.8.2007
20.00 Uhr
Spezial /
Volksmusikgala |
Monika Kaelin
Carlo Brunner
Nicolas Senn
Lopper Örgeler
Catewalkers
Keshava u.a. |
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Donnerstag, 23.8.2007
20.00 Uhr
20.Jubiläum /
CD-Taufe |
Trio Festivo
Special Guests:
Armin Brunner
Roger Cahn
Peter Zeindler
Trio Eugster
Grethe Waldor
Silvia Jost
Christian Jenny |
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Freitag, 24.8.2007
20.00 Uhr
Orchesterkonzert |
Orchester Wallisellen
Solist: Hansheinz
Schneeberger
Leitung: Leonardo Muzii |
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Freitag, 24.8.2007
22.00 Uhr
Nocturne |
Steen / Barcliff
Jam Session
junger Walliseller
Rockbands |
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Samstag, 25.8.2007
20.00 Uhr
Eventkonzert |
Musikverein Eintracht
Männerchor Rieden
Jugendmusik |
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Sonntag, 26.8.2007
11.00 Uhr
Kinder- und
Familienkonzert
Kinder-Mittagessen
ab ca. 12.00 Uhr |
Die Bremer
Stadtmusikanten mit den
lebenden Tieren von
Bruno Isliker
und dem Trio Festivo |
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Sonntag, 26.8.2007
17.00 Uhr
Abschlusskonzert |
Konzertchor Wallisellen
Leitung: Beat Spoerri Orchester
Collegium Cantorum |
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MONTAG,
20.8. 2007 – 18.00 h
Klavierrezital
Patricio Mazzola
F. Chopin
(1810-1849)
Prélude c-moll op. 28/20
Nocturne F-Dur op.15/1
Prélude As-dur op. 28/17
Polonaise As-dur op. 53
S. Rachmaninoff (1873-1943)
Prélude c-moll op.23/7
Prélude G-Dur op.32/5
Prélude g-moll op.23/5
F. Liszt (1811-1886)
Sonate h-moll
(uraufgeführt 1857)
Die Chopin-Préludes entstanden auf
Mallorca und gehören zum Kostbarsten aus Chopins Feder. Sie sind
teilweise sehr kurz, und doch ist in dieser Kleinheit die überragende
Grösse Chopins besonders deutlich zu spüren. Sie entstanden
eigentlich als Hommage an den von Chopin hochverehrten Bach, genau genommen dessen
"Wohltemperiertes Klavier", das Präludien und Fugen durch
alle 24 Tonarten enthält. Chopin verwendet ebenfalls alle 24 Tonarten,
beschränkt sich aber auf Préludes, da ihm die Fuge als Kompositionsgattung
nicht entspricht.
Die Nocturnes sind, wie der Name besagt, "Nachtstücke".
Das heute gespielte Nachtstück hat eine deutliche A-B-A-Form. Die
A-Teile sind lyrisch-verträumt; der B-Teil ist von aufgewühlter
Dramatik.
Die As-dur-Polonaise gehört zu Chopins affirmativsten und beliebtesten
Stücken. Sie ist von kraftvoll-heroischer Grundhaltung ohne
die Intimität eines Nocturnes, aber bedeutend in ihrer Ausstrahlung
von Grossartigkeit und nationaler Selbstbehauptung.
Die Préludes von Rachmaninoff entstanden noch in Russland, also
noch vor der Emigration des Komponisten. Sie wurden zweifellos von Chopin
angeregt und sind somit eine Hommage an den von Rachmaninoff verehrten französischen
Polen. Auch sie durchmessen alle 24 Tonarten. Sie sind in der Anlage
fast alle grossräumiger als die Chopin-Préludes, teilweise
fast schon Balladen. Das letzte der drei heute gespielten Stücke
ist wegen seines Rhythmus ebenfalls eine Art Polonaise.
Die Sonate in h-moll von Franz Liszt ist sein grösstes und bedeutendstes
Klavierwerk und gehört zu den Gipfelwerken der gesamten Klavierliteratur.
Liszt hält sich formal nicht an das klassische Sonaten-Schema sondern
kreiert sogar eine eigene neue Form, die einen einzigen Atem von 30 Minuten
überspannt, etwas Singuläres in der gesamten klavieristischen
Musikgeschichte. Inhaltlich könnte man das Werk als "Faust-Sinfonie"
bezeichnen; neben lyrischer, mystischer Versenkung, hymnischen Apotheosen und
dramatischsten Zuspitzungen sind eindeutig ein "Faust"-, "Mephisto"-
und "Gretchen"-Thema zu erkennen! Liszt verzichtet jedoch auf
solche "Konkretisierungen" und lässt die Musik im "klassischen"
Sinn für sich sprechen, eben als "Sonate" ohne unmittelbaren
programmatischen Hintergrund. Somit steht das Werk zwischen der sog.
"absoluten" und "programmmatischen" Musik da - ebenfalls
ein Fall von einzigartiger Bedeutung. Liszts Sonate wurde übrigens
1857 in Berlin uraufgeführt, also vor jetzt genau 150 Jahren. |
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Patrizio Mazzola
Patrizio Mazzola wurde bei
Genua (Italien) geboren. Er erhielt seine musikalische Ausbildung
am Konservatorium Luzern und schloss dort sein Studium beim englischen
Pianisten Hubert Harry mit dem Lehr- und Solistendiplom ab, das
er "mit Auszeichnung" bestand. |
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Er erhielt den Edwin-Fischer-Gedenkpreis
und den Kunst Anerkennungspreis der Stadt Luzern. Im Laufe seiner
Karriere erarbeitete sich Patrizio Mazzola ein umfangreiches Repertoire
und ist neben seiner Lehrtätigkeit an den Musikhochschulen
Bern und Luzern laufend solistisch tätig. So trat er mehrmals
an verschiedenen Festivals auf und arbeitet regelmässig mit
diversen Orchestern und Dirigenten zusammen (u.a. R. Baumgartner,
Silvia Caduff, J.-L. Darbellay, A. Fiedler, H. Griffiths, E. Muri,
P. Sacher, K. Zehnder). Kammermusikalisch spielt er u.a. im New
Kubelik Trio. Mit Patrizio Mazzola erschienen mehrere CD-Einspielungen,
darunter die 24 Préludes von Rachmaninoff, die 27 Etüden
von Chopin und eine Live-CD seines Rezitals in der Wigmore Hall
London.
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